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17 Medaillen und zwei Saarland-Rekorde

(Foto: Iris Hensel)

Bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten am 4. und 5. Februar in Frankfurt zeigten sich die saarländischen Teilnehmer/innen in Hochform und kehrten mit 17 Medaillen zurück. Achtmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze, so lautet ihre Erfolgsbilanz. Im Vorjahr hatten sie bei gleicher Gelegenheit 13 Auszeichnungen gesammelt (5 Gold-, 6 Silber- und 2 Bronzemedaillen).

Bei den Frauen unterbot Joana Staub (LC Rehlingen) bei ihrem Sieg nicht nur erstmals die 4:30er Marke, sondern verbesserte auch mit 4:29,94 Minuten den 24 Jahre alten U20-Landesrekord um 1,76 Sekunden. Damit führt sie die aktuelle deutsche Bestenliste an. Vor einem Jahr hatte sie bei den Titelkämpfen in Sindelfingen den 800-Meter-Rekord an sich gerissen.

Die Männer steuerten vier Goldene bei. Über 60 Meter erwies sich Thanusanth Balasubramaniam (LAZ Saar 05 Saarbrücken) als Herr des Geschehens. Er siegt im Vor-, Zwischen- und Endlauf, wobei er im Zwischenlauf mit 6,73 Sekunden die schnellste Zeit des Tages erzielte und den Saar-Rekord von Uwe Eisenbeis aus dem Jahr 2000 egalisierte.

Bei den Männern über 400 Meter wuchs Kai Seewald (LC Rehlingen) über sich hinaus. Als Zweitbester aus den Vorläufen schaffte er im Finale den Sieg über den zweimaligen Deutschen 400-Meter-Hürden-Meister Georg Fleischhauer (LG Eintracht Frankfurt). Mit 48,97 Sekunden blieb er auch unter einer magischen Grenze.

Pascal Koehl (LA Team Saar), der in diesem Winter seine Bestmarke auf 5,41 Meter geschraubt hatte, verteidigte überlegen seinen Stabhochsprung-Titel und meisterte – wie vor einem Jahr – 5,30 Meter. Marcel Kirstges (LAZ Saar 05 Saarbrücken) setzte sich im Weitsprung mit 7,67 Metern durch und schob sich dank dieser Jahresbestleistung auf den dritten Platz der DLV- Bestenliste

Doppelerfolg für Francine Philipp

Die frisch gekürte Deutsche Mehrkampfmeisterin der U18 Francine Philipp (LC Rehlingen) holte in Frankfurt zum Doppelschlag aus. Zunächst übertraf sie im Weitsprung die sehnlichst erhoffte Sechs-Meter-Marke, flog 6,05 Meter weit und verbesserte sich um 25 Zentimeter. Wenig später trat sie zum Vorlauf über 60 Meter Hürden an, qualifizierte sich in 8,68 Sekunden und rauschte im Finale so schnell wie nie über die Hürden, um in überragenden 8,55 Sekunden ihren zweiten Titel zu feiern. In beiden Disziplinen steht sie derzeit an zweiter Stelle in Deutschland. (Über 200 Meter und im Fünfkampf ist sie Erste).

Titel Nummer drei ging an die 4x200-Meter-Staffel des LAZ Saar 05 Saarbrücken. Anna Rausch, Paula Preuße, Lea Rink und Saskia Woidy legten die 800 Meter in 1:44,10 Minuten zurück

Auch die Silbermedaillen wurden mit persönlichen Bestleistungen erkämpft:

Über 60 Meter Hürden lief René Mählmann (LAZ Saar 05 Saarbrücken) im Vorlauf 7,94 Sekunden. Hochspringer Ferdinand Bopp (LAZ Saar 05 Saarbrücken), der noch der U20-Klasse angehört, verbesserte sich auf 2,08 Meter und ist damit Dritter der DLV-Bestenliste.

Bei der weiblichen U18 steigerte sich Saskia Woidy (LAZ Saar 05 Saarbrücken) im Weitsprung um 14 Zentimeter auf 5,96 Meter und steht ebenfalls an dritter Stelle der DLV-Rangliste. Silber ging in dieser Klasse auch an Anna Rausch (LAZ Saar 05 Saarbrücken) über 200 Meter in 25,46 Sekunden und Katharina Welker (LC Rehlingen) über 1.500 Meter in 4:53,21 Minuten.

Bei der männlichen U18 wartete Marius Kneip (LC Rehlingen) über 800 Meter mit einer deutlichen Steigerung auf 1:56,91 Minuten auf, was z.Z. Rang fünf in Deutschland bedeutet.

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Eingestellt am 07.02.2017 um 17:32 Uhr Von: Lutwin Jungmann